Die wichtigsten Argumente gegen die Evolution - Teil 1


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In den Schulbüchern und den universitären Lehrbüchern sowie in den Medien wird Evolution - von wenigen Ausnahmen abgesehen - als bewiesene Tatsache präsentiert. Zweifellos gibt es zahlreiche Befunde, die unter der Voraussetzung von einer allgemeinen Evolution der Lebewesen interpretiert werden können. Die sogenannten "Evolutionsbeweise" laufen jedoch meist auf einseitige Deutungen wissenschaftlicher Ergebnisse hinaus, d. h. es wird gewöhnlich gar nicht über Alternativen nachgedacht. Beispielsweise werden die Ähnlichkeit der Lebewesen - z. B. zwischen Menschen und Affen - unkritisch als Indizien für deren gemeinsame Abstammung gewertet. Ähnlichkeiten lassen sich aber ebensogut auf denselben Urheber zurückführen - also durch Schöpfung erklären.

Im folgenden werden in Kurzform einige Argumente dargestellt, die gegen eine allgemeine Evolution "von der Amöbe bis Goethe" sprechen.


1. Die Entstehung des Lebens ist nicht direkt erforschbar

Die Entstehung und Geschichte des Lebens kann nicht durch Beobachtung und Experiment erforscht werden. Niemand war dabei, als das Leben entstand oder als der Mensch zum ersten Mal auftrat, gleichgültig wie die Entstehung abgelaufen ist. Die Geschichte des Lebens kann nicht "nachgemacht" werden; sie ist einmalige Vergangenheit. Daher kann ein naturwissenschaftlicher Beweis dafür, daß es eine Evolution gab, prinzipiell nicht erbracht werden. Aus dem-selben Grund ist auch Schöpfung nicht naturwissenschaftlich beweisbar oder widerlegbar.


2. Die Entstehung des Lebens ist ungeklärt

Die Entstehung von Leben aus leblosen Stoffen (z. B. in hypothetischen Ursuppen auf einer gedachten frühen Erde) ist ungeklärt. Es ist zwar gelungen, in unterschiedlichsten Versuchsansätzen einen Teil der einfachsten Bausteine lebenswichtiger Moleküle herzustellen, z. B. einige Aminosäuren als Bausteine der Proteine (Eiweiße) im sog. "Miller-Versuch". Bei diesen Versuchsansätzen entstehen aber immer zahlreiche andere chemische Verbindungen, die weitere Schritte hin zu lebenswichtigen Stoffen verhindern. Daher ist es nicht gelungen, unter Ursuppenbedingungen Proteine, Nukleinsäuren (Erbsubstanz) oder Zellmembranen zu synthetisieren. Selbst wenn dies gelungen wäre (wovon man weit entfernt ist), wären diese Produkte noch kein Leben. Dazu müßten sie in höchst komplizierte Wechselwirkungen zueinander gebracht werden. Wie das ohne Zielvorgabe und Steuerung abgelaufen sein könnte, ist unbekannt. Auch in jüngster Zeit formulierte alternative Modelle hinterlassen viele ungelöste Detailprobleme. Schließlich müßte auf dem Weg zum Leben neben vielen anderen Voraussetzungen auch der genetische Code entstehen. Wieder ist unbekannt, wie ein Code, also eine Zuordnungsvorschrift für die Übersetzung der DNS-Abfolge in Proteine, von alleine entstanden sein könnte.


3. Die Entstehung neuer Konstruktionen ist ungeklärt

Die bekannten Evolutionsmechanismen Mutation (sprunghafte Änderungen des Erbguts), Selektion (Auslese) und andere Faktoren reichen nicht aus, um die Entstehung neuer Konstruktionen (=Evolution) zu erklären. Lebende Konstruktionen wie z. B. Organe oder sonstige komplizierte Strukturen (z. B. Federn) funktionieren nur, wenn viele Bauteile gleichzeitig intakt sind und darüber hinaus die zeitliche Abfolge ihres Zusammenbaus stimmt. Es ist ungeklärt, wie die bekannten kleinschrittigen Veränderungen die notwendige gleichzeitige Entstehung der erforderlichen Bauteile ermöglichen können. Damit ist die zentrale Frage der Ursachenforschung für evolutionäre Veränderungen unbeantwortet. Umgekehrt können komplexe Konstruktionen als "Design-Signale" interpretiert werden, d. h. als deutliche Hinweise auf einen Urheber.

Zwar sind zahlreiche Mechanismen bekannt, die zu Veränderungen der Lebewesen führen, doch ermöglichen sie nur Variationen und Spezialisierungen (=Mutationen) bereits vorhandener Konstruktionen innerhalb von Grundtypen. Grundtypen sind die Schöpfungseinheiten des Lebens ("geschaffene Arten"). Ein Beispiel ist die Familie der Pferdeartigen mit Pferden, Eseln und Zebras. Die Variationsfähigkeit der Lebewesen macht man sich in der Züchtungsforschung zunutze. Zwischen einer Mutation und Evolution bestehen grundlegende qualitative Unterschiede.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang: Die üblichen Lehrbuchbeispiele für das beobachtbare Wirken von Evolutionsprozessen (durch Mutation, Selektion usw.) sind ausschließlich Beispiele für Mutationen (z. B. Darwinfinken, dunkle Form des Birkenspanners, Giftresistenzen, Züchtung usw.)


4. Das systematische Fehlen von Übergangsformen in der Paläontologie

Nachdem inzwischen ca. 250.000 Arten fossil (als Versteinerungen, Abdrücke usw.) bekannt sind, besteht wie schon zu Darwins Zeit das Problem fehlender passender Bindeglieder. Größere Gruppen von Lebewesen kommen von Beginn ihres Auftretens in der Erdgeschichte plötzlich in zahlreichen unterschiedlichsten Formen vor, die nur ausnahmsweise durch einigermaßen passende Übergänge überbrückt sind. Zwischen den größeren Gruppen von Lebewesen fehlen also regelmäßig evolutionäre Übergangsformen, sowohl in der heutigen Welt als auch unter den fossil erhaltenen Organismen. Das gilt bis hinunter zur Grundtyp-Ebene. Die Stammbäume sehen daher nicht baumartig, sondern ausgeprägt strauchartig aus; dabei fehlen die unteren Zweige und Äste (an denen sich die Gabelungen befinden müßten). Einzelne umstrittene Zwischenformen wie der "Urvogel" Archaeopteryx belegen ebenfalls keine graduelle Höherentwicklung und können alternativ auch als eigenständige Grundtypen interpretiert werden. Beim Thema "Fossilien" muß darauf hingewiesen werden, daß die Grobreihenfolge der Fossilablagerungen den Erwartungen des Evolutionsmodells entspricht und daß dafür im Rahmen der Schöpfungslehre derzeit keine befriedigenden Erklärungen vorliegen. Im Schulunterricht, in den Museen usw. wird in der Regel nur auf diesen Aspekt hingewiesen, wodurch allerdings ein ganz verzerrtes Bild entsteht.


5. Baukastensystem

Viele Merkmale der Lebewesen sind so unsystematisch verteilt, daß es schwierig ist, Stammbäume zu rekonstruieren und dies häufig nicht in eindeutiger Weise möglich ist. Häufig erscheinen die Merkmale wie nach einem Baukastensystem in verschiedenen Grundtyen zusammengesetzt. Dies zeigt sich auch zunehmend in der Organisation des Erbguts der Lebewesen. Ein Baukastensystem ist im Rahmen eines Schöpfungsmodells leicht interpretierbar, da ein Schöpfer frei ist, Merkmale beliebig zu kombinieren.



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Ins Netz gesetzt am 01.05.2006; letzte Änderung: am 21.05.2013

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