Home | Theologische Linksammlung | Downloads | Bilder-Galerie Jerusalem | Bilder-Galerie | Webmaster

Jüdisches Viertel in Jerusalem

Sehenswürdigkeiten in der Jerusalemer Altstadt

Die Bilder sind vergrößerbar.


Das jüdische Viertel

Bis in die Kreuzfahrerzeit hinein wohnten die Juden zunächst im Nordosten der Stadt Jersualem. Dieses Viertel wurde aber nach der Eroberung Jerusalems vollständig zerstört.

In der römisch-byzantinischen Zeit lief quer von Norden nach Süden durch das heutige jüdische Viertel der "Cardo Maximus" (Rehov Habad), die Hauptstraße der Stadt.

In frühislamischer Zeit konzentrierte sich das jüdische Leben in diesem Stadtteil, in dem 1140 die Kreuzfahrer ein deutsches Pilgerhospiz eröffneten.

Die Juden begann sich erst im 13. Jahrhundert in diesem Viertel anzusiedeln. Unter dem Mameluckensultan Baibars kam 1267 der aus Spanien stammende sephardische Rabbi Nachmanides "Ramban" (Akronym für Rabbi Moses Ben Nachman) nach Jerusalem. Er begann mit dem Aufbau einer neuen jüdischen Gemeinschaft und zwar im Südosten. Starken Zulauf erhielt diese Gemeinschaft nach der Vertreibung der Juden aus Spanien und Portugal 1492 (Bau der Yohanan-Ben-Zakkai-Synagogen) und seit dem 18. und 19. Jahrhundert durch die Ausweisung von Juden aus Osteuropa.

1701 traf Rabbi Yehuda Hassid mit 500 Getreuen aus Polen in der Heiligen Stadt ein, wo sie auf dem Gelände der ehemaligen Kreuzfahrerkirche zum Heiligen Martin eine Synagoge errichteten (Hurva-Synagoge). Hier entstand auch in der Mitte des 19. Jahrhundert das erste jüdische Krankenhaus im Heiligen Land (Misgav Yerushalayim).

Ende des 19. Jahrhunderts lebten ca. 15.000 Juden im diesem übervölkerten Viertel, bis 1948 ungefähr 5.100.

Während des Unabhängigkeitskrieges 1948 wurde die Altstadt von jordanischen Truppen erobert, und alle jüdischen Bewohner wurden vertrieben. Die Wohnhäuser und alle 27 Synagogen des Viertels wurden systematisch zerstört und unbewohnbar gemacht, zusätzlich wurden alle westlichen Zugänge zur Altstadt (Neues Tor, Jaffator, Zionstor) vermauert. Das vollständig vernachlässigte Viertel verfiel zusehends. Erst nach der Rückeroberung 1967 begann der Wiederaufbau, vielfach unterstützt durch reiche jüdische Familien und Gemeinden in Europa und den USA. Dadurch ist das jüdische Viertel heute das reichste und am besten modernisierte Viertel der Altstadt, was man bereits beim Gang durch die Straßen deutlich bemerkt. (Wikipedia)

Für die Häuser ist der helle Jerusalemer Stein vorgeschrieben. Sie dürfen nur 2-4 Stockwerke hoch sein.




Die Ramban-Synagoge

Die älteste noch aktive Synagoge Jerusalems ist die Ramban-Synagoge, deren Entstehung bis auf Ramban (Rabbi Moses ben Nachman [1195-1270]) zurückverfolgt werden kann. Als er 1267 nach Jerusalem kam, habe er dort nur zwei Juden vorgefunden und begonnen, eine jüdische Gemeinde aufzubauen.

Ramban errichtete seine Synagoge in einem zerstörten Gebäude auf dem Zion. Im 15. Jahrhundert mußten die Juden diese Synagoge allerdings räumen. Sie zogen dann an den Ort um, an dem die Synagoge noch heute steht (Ecke Rehov Ha Yehudim und Platz des Jüdischen Viertels in der Jerusalemer Altstadt).

1589 wurde die Synagoge jedoch vom osmanischen Gourverneuer beschlagnahmt und in eine Werkstatt umgewandelt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts dient sie als Käsefabrik. Nach 1948 wurde sie von den Jordaniern zerstört und während der jordanischen Besatzung der Jerusalemer Altstadt als Schaf- und Ziegenstall genutzt. Erst nach dem Sechs-Tage-Krieg (1967) wurde sie wieder aufgebaut.

(Wikipedia / imdialog.org)




Jüdisches Viertel - vergrößerbar



Jüdisches Viertel  - vergrößerbar



Jüdisches Viertel  - vergrößerbar



 - vergrößerbar



Jüdisches Viertel  - vergrößerbar



Jüdisches Viertel  - vergrößerbar



Jüdisches Viertel  - vergrößerbar



Jüdisches Viertel  - vergrößerbar



Jüdisches Viertel  - vergrößerbar



Jüdisches Viertel  - vergrößerbar



Jüdisches Viertel  - vergrößerbar



Jüdisches Viertel  - vergrößerbar



Jüdisches Viertel  - vergrößerbar


Weitere Informationen im Internet:



| zum Textbeginn |


Copyright (C) 2010 by www.theologische-links.de
Dieses Papier ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt.
URL: http://www.theologische-links.de/downloads/israel/jerusalem_juedisches_viertel.html
Ins Netz gesetzt am 23.12.2010; letzte Änderung am 18.02.2012

Home | Theologische Links | Downloads | Bilder-Galerie Jerusalem | Bilder-Galerie | Webmaster