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Die "Menachem Zion Synagoge" in Jerusalem

Sehenswürdigkeiten im jüdischen Altstadtviertel von Jerusalem

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Direkt nördlich neben der Hurva-Synagoge führt eine Treppe hinauf zu einem kleinen Hof, auf dem sich der Eingang der "Menachem Zion Synagoge" befindet. Sie war die erste Synagoge der askenasischen Peruschim (vgl. Mitnagdim), die im Jahr 1816 aus Safed nach Jerusalem kamen.

Die Perushim waren Anhänger des Rabbi Elia Salomo Zalman Zoref (1720–1797), der im 19. Jh. Lettland verließ, um sich im Land Israel niederzulassen. Angeregt durch seinen Weggang, zogen weitere ca. 500 Juden von Lettland nach Osten und ließen sich zwischen 1809 und 1812 in Palästina nieder.

Rabbi Elia Salomo Zalman Zoref kaufte das Grundstück, auf dem sich die Synagoge heute befindet, von arabischen Kreditgebern und weihte 1837 das neue Gebetshaus ein.

Bis 1948 war die Synagoge in Gebrauch. In der Zeit danach stand sie jedoch leer und verlassen da.

Erst etliche Jahre nach der Wiedervereinigung Jerusalem im Sechs-Tage-Krieg von 1967 wurde auch dieses Zentrum renoviert. Die ersten Gebete wurden im Jahr 1980 gesprochen; der erste Stock des Gebäudes ist allerdings immer noch nicht in Gebrauch.

Die Synagoge und das ganze aschkenasiche Gelände gehören zum Komplex der großen Hurva-Synagoge.

Der Name der Synagoge hat eine dopplete Aufgabe: Er erinnert zum einen an einen der Leiter der Peruschim-Gruppe, nämlich Rabbi Menachem Mendel of Shklov, zum anderen erinnert er an das Gebet, das an Tischa B'Av gesprochen wird: "Gelobt sei ER, der Zion tröstet (menachem) und Jerusalem wieder aufbaut".

Heute leite Rabbi Daniel Sperber diese Synagoge.




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Ins Netz gesetzt am 04.08.2012; letzte Änderung 03.09.2012

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