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"Omaijadische Palastanlage" (Ruinen)
im »Ophel - Archäologischer Garten«

Sehenswürdigkeiten in Jerusalem

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Im Frühjahr 1968 begannen unter der Leitung von Professor Benjamin Mazar von der Hebräischen Universität die Ausgrabungen unterhalb des Tempelberges.

Ein unerwarteter Fund südlich der Ummauerung des Tempelbezirkes war eine gewaltige "omaijadische Palastanlage", die aus der Omaijadendynastie (660-750 n.Chr.) stammt.

Die 4 Paläste wurden gleichzeitig mit der Al-Aksa-Moschee unter den Omaijadenkalifen Abd Al-Malik (685-705 n.Chr.) und Al-Walid I. (705-715 n.Chr.) errichtet. Sie nahmen u.a. einen beträchtlichen Teil der herodianischen Monumentaltreppe ein.

Wenn man die Eingangshalle des archäologischen Gartens nach Osten verlässt, steht man im Bereich des omaijadischen Gebäudes III. In der der südöstlichen Ecke dieses Gebäudes befanden sich langgezogene Räume, über denen heute das "Davidson Exhibition and Virtual Reconstuction Center" steht.

Die Außenmauer des omaijadischen Gebäudes III ist im Osten und im Norden an einigen Stellen wenige Meter hoch rekonstruiert. In Norden sind die Türschwelle und der Türpfosten noch erhalten. Auch im westlichen Vorhof des Eigangsbereichs sind noch Reste des Gebäudes zu finden.

Das omaijadische Gebäude IV ist komplett abgetragen worden. Die hier gefundenen Steinblöcke wurden zur Rekonstruktion der Gebäude II und III verwendet.

Das omaijadische Gebäude II war mit den Maßen 84 x 69 Meter das größte der vier Paläste. Es hatte einen offenen, mit Platten belegten Innenhof. Nach Osten und Westen gab es ein jeweils ein breites Tor. Das Gebäude hatte einen zweiten Stock, von dem aus der Zugang zum Tempelberg möglich war. Die Südmauer des Palastes wurde in osmanischer Zeit als Fundament für die etwas breitere Stadtmauer verwendet.

Das omaijadische Gebäude I war ca. 70 x 70 Meter groß und hatte vermutlich auch einen Innenhof. Die Westmauer fehlt komplett und auch die Nordmauer wurde völlig abgetragen. Die Südmauer wird als Besucherweg benutzt. Die Ostmauer entspricht in der ganzen Länge dem heutigen Besuchweg. An der südöstlichen Ecke der Anlage sind deutlich Stützpfeiler und Fundamentmauern zu erkennen, die den gewaltigen Höhenunterschied auszugleichen hatten.

Südlich des hellenistischen Speichers liegen verstreut auf dem Areal einige Säulenreste. Diese gehörten zu der Säulenhalle des omaijadischen Palastes I. Die Säulen stammten aus Ruinen byzantinischer Kirchen und Gebäude.


Die Omaijaden waren ein Familienklan des arabischen Stammes der Quraisch aus Mekka, dem Stamm, dem auch der Prophet Mohammed entstammte. Angehörige der Familie herrschten von 661 bis 750 n. Chr. als Kalifen von Damaskus aus über das damals noch junge islamische Imperium und begründeten damit die erste dynastische Herrscherfolge der islamischen Geschichte. Unter ihrer Regierung wurden die Grenzen des Reiches im Osten bis zum Indus und im Westen bis zur Iberischen Halbinsel vorgeschoben.

Nach ihrer Vertreibung aus dem Orient durch die Abbasiden gründeten sie 756 in Al-Andalus das Emirat von Córdoba, wo sie bis 1031 herrschten, seit 929 auch wieder mit dem Titel eines Kalifen. (Quelle: Wikipedia)

Liste der Islamischen Dynastien



Archäologischer Garten



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Ins Netz gesetzt am 08.10.2012; letzte Änderung 20.03.2013

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