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Der Robinson-Bogen in Jerusalem

Sehenswürdigkeiten in der Jerusalem


Südlich der Ummauerung des Tempelbezirkes befindet sich der Ophel archäologischer Garten. In ihm ist der sogenannte "Robinson-Bogen" zu bestaunen.

    Als der amerikanische Abenteurer und Theologe Edward Robinson (1794-1863) in den Jahren 1837/38 das Heilige Land besuchte, entdeckte er am Tempelbezirk einen höchst spektakulären Relikt aus der Zweiten Tempel-Zeit. Er identifizierte den gewaltigen Mauervorsprung nahe bei der Südwest-Ecke des Tempelareals als Überrest eines Bogenbaus. Dieser Bogen überspannte die vor 2000 Jahre am Fuß der Westmauer entlang führende Straße. Daher wird dieses Überbleibsel des Zweiten Tempels noch heute der "Robinson-Bogen" genannt.

Der Bogen ragte aus der Westmauer heraus und überbrückte eine Distanz von fast 13 m. Die Breite des Bogens betrug 15,2 m. Die Steine, die den Bogen bildeten, wogen zusammen mehr als 1000 t. Es handelte sich damals um den größten Bogenbau der Welt.

Am Fuß des Robinson-Bogens waren Läden eingelassen. Man kann die Stufen zu den Räumen in dem viereckigen Mauerstück und schließlich die Vorderseite der vier kleinen Läden gut erkennen (vgl. unten den englischen Artikel Western Wall Shops).




Robinson-Bogen - vergrößerbar



Robinson-Bogen - vergrößerbar


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Ins Netz gesetzt am 6.6.2011; letzte Änderung 20.02.2012

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