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Die "Via Dolorosa" in Jerusalem

Sehenswürdigkeiten in der Jerusalemer Altstadt


Die Via Dolorosa (Leidensweg)

Die "Via Dolorosa" in der Jerusalemer Altstadt ist nach christlicher Überlieferung jene Straße, auf der Jesus Christus nach seiner Verurteilung durch die Römer in der Burg Antonia bis zur Kreuzigungsstätte auf dem Hügel Golgatha geführt wurde. Diese Straße vermittelt einen guten Eindruck vom christlichen, katholischen Jerusalem.

Die Bezeichnung "Via Dolorosa" ist stammt aus dem 16. Jh.. Dabei ist zu bedenken, daß das Straßenpflaster heute erheblich höher liegt als zur Zeit von Jesus. Überhaupt verläuft die Straße nur ungefähr so wie damals. Deshalb ist dieser Weg viel eher eine Verbindung von durch die kirchliche Tradition gewachsenen Gedenkstätten, als eine Wanderung in den Fußstapfen von Jesus.

Die Via Dolorosa hat 14 Leidenstationen. Diese wurden zum größten Teil erst in den letzten Jahrhunderten örtlich fixiert und haben oft keinen biblischen Bezug, sondern beruhen auf frommen Legenden (z.B. Begegnung mit Veronika - VI. Station).

Von den 14 Stationen des Kreuzweges befinden sich nur 9 auf der Via Dolorosa selbst. Die Stationen 10 - 14 liegen in der Grabeskirche.


Lage der Kreuzwegstationen

Die 700 m lange Via Dolorosa beginnt im muslimischen Viertel bei der ehemaligen Festung Antonia, an der nördlichen Tempelbergmauer.

Der Leidensweg Jesu wird von den Franziskanerpatres jeden Freitag von ab 14:30 Uhr in einer Prozession gebetet.

* I. (Jesus wird von Pontius Pilatus verhört und verurteilt) An der nördöstlichen Ecke des Tempelberges steht heute die muslimische El-Omariya-Mädchenschule. Hier stand zu römischer Zeit die Antonia-Festung.

An der vermutlich höchsten Stelle dieser Festung, also genau auf der Plattform des Treppenaufgangs der Schule, soll Jesus von Pontius Pilatus verurteilt worden sein.

Diese Station ist nur während einer Prozession öffentlich zugänglich.

* II. (Jesus wird das Kreuz aufgelegt) Diese Station befindet sich gegenüber der El-Omariya-Schule auf der anderen Seite der Straße am Fuß des Treppeneinganges zum Franziskanerkloster. Durch eine römische II oben an der Wand, links vom Eingang, wird auf diese Stelle hingewiesen.

Im Hof des Franziskanerklosters (Geißelungskloster) befinden sich zwei sehenswerte Kapellen: rechts die kleiner Geißelungskapelle und linkerhand die Verurteilungskapelle.

Im Kloster selbst befinden sich eine bedeutende Bibelschule, eine Bücherei und ein Museum mit sehenswerten Ausgrabungen sowie einer interessanten Ausstellung über die Flora und Fauna des Heiligen Landes.
Die Geißelungskapelle hat einen mittelalterlichen Ursprung. Sie wurde aber 1929 renoviert. Die drei bunten Glasfenster, die Cambelotti entwarf, zeigen die Geißelung, dann Pilatus, wie er sich seine Hände in Unschuld wäscht, und den Triumph des Barabbas. Die Dornenkrone über dem Altar ist meisterhaft gestaltet ebenso die gesamte künstlerische Innenausstattung.

Der mittelalterliche Kreuzfahrerbau musste 1618 von den Franziskanern aufgegeben werden. Er diente dann als Pferdestall, später als Weberwerkstatt, bis er später zusammenfiel. Ibrahim Pascha gab die Ruine 1838 an die Franziskaner zurück. Herzog Maximilian von Bayern ermöglichte die Wiederherstellung der verfallenen Kapelle, die 1929 nach den Plänen von Antonio Barluzzi im Stil des 12. Jahrhunderts wieder aufgebaut wurde.

Die Verurteilungskapelle weist auf den Ort hin, wo Pilatus das Urteil über Jesus sprach. Die Kapelle wurde 1903 auf den Mauern einer älteren byzaninischen Kirche gebaut. Sie hat eine quadratische Grundform und ist selbst im byzantinischen Baustil gehalten. Auf den Glasfenstern in der Kuppel sind Engel dargestellt, die unter Folterinstrumenten leiden. Malereien zeigen die Verurteilung sowie die Szene, wie Jesus seiner Mutter begegnet (vgl. IV. Station).

Einige alte Steinquader im Fußboden sind Überreste eines Lithostrothos (griechisch "Steinpflaster", hebräisch: "Gabbata"; vgl. Joh. 19,13). So wird im Neuen Testament der Steinhof genannt, auf Pontius Pilatus Jesus verurteilt hat.

Der Steinhof ist ca. 1900 m2 groß und mißt ca. 40 x 48 m. Bei einigen dieser Steinquader sind noch die seichten Drainage-Rinnen zu sehen, die offenbar das Regenwasser in die unterhalb der Festung gelegenen Zisternen leiten sollten. Der Steinquader-Fußboden erstreckt sich bis zum Kloster der Schwestern Zions, das etwas weiter westlich liegt.

Das römische Steinpflaster, das heute zu sehen ist, stammt jedoch nicht aus der Zeit von Jesus, sondern ist ca. 100 Jahre jünger. Es stammt aus der Zeit des Kaisers Hadrian, der es in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts über der Wasserzisterne des Strouthionteiches erreichten ließ.
Auf dem Weg zur 3. Station befindet gleich hinter der 2. Station das "Kloster der Schwestern Zions" und direkt neben dem Kloster das "Prätorium" in einer griechisch-orthodoxen Kirche.

Das "Kloster der Schwestern Zions" wurde von einem konvertierten Juden, Pater Alfons Ratisbone aus Straßburg, gegründet. 1857 kaufte er das Trümmergrundstück am Hadriansbogen und beauftragte die Architekten französischen Daumet und Mauss mit dem Bau des Klosters und der Kirche. Im selben Jahr begann man mit dem Bau der Klosteranlage, wobei der dreiportalige alte Ecce-Homo-Bogen z.T. in die Klosterkirche (Ecce-Homo-Basilika) eingefügt wurde. Der kleine nördliche Bogen ist heute direkt hinter dem Altar zu sehen. Der große Mittelbogen durchquert die Südwand der Basilika und ist von der Straße aus gut zu erkennen, da er die Via Dolorosa überspannt.
Die Namensgebung "Ecce Homo" geschah in dem Glauben, daß dieser Bogen die Stelle markiert, wo Pilatus vor der Volksmenge zu dem verhöhten Jesus Christus gesagt hat: "Ecce homo" (Sehet, der Mensch") (Joh. 19,5). Dieser Bogen galt lange Zeit als Eingang der Burg Antonia; das ihn umgebende Pflaster als ihr Innenhof. Man dachte, daß dieser ganze Komplex auf die Bautätigkeit von König Herodes dem Großen zurückzuführen sei, der zwischen 37 und 35 v.Chr. die Burg Antonia erbauen ließ.

Doch neue Untersuchungen kamen zu einem anderen Ergebnis. Der Bogen ähnelt nicht den römischen Triumpfbögen des 2. Jhs., sondern viel stärker römischen Stadttoren aus dem 1. Jh. v.Chr. Deshalb wird heute angenommen, daß der Bogen das Osttor der Stadt war, als Herodes Agrippa I. (37 - 44 n.Chr.) Jerusalem nach Norden erweiterte.

Nach dem Sieg der Römer über Jerusalem wurden auf Befehl von Vespasian Mauer und Tor niedergerissen, doch der untere Teil des Tores blieb erhalten. Als Hadrian im Jahr 135 n.Chr. Jerusalem neu gestaltete und sie in "Aelia Capitolana" unbenannte, schuf er ein Forum und ließ dabei das dreibogige Tor in der Mitte des Pflasters als Denkmal seines Sieges stehen.

Das Tor war fast 19 m breit. Der mittlere Hauptdurchgang - nur diesen sieht man heute von der Straße aus - hatte eine Weite von ca. 5 m und ca. 8 m hoch. Der mit Fenstern versehene Durchgang, den man heute über dem Tor sieht, stammt aus osmanischer Zeit.

Der südliche Bogen ist größtenteils zerstört und liegt in dem heutigen Derwischkloster Ezbekiyeh. Der nördliche ist noch sehr gut erhalten und wurde die Ecce-Homo-Basilika eingebaut.
Im "Kloster der Schwestern Zions" sind im Museum umfangreiche archäologische Funde zu besichtigen. Der Eingang ins Museum befindet sich direkt an der Ecke der Nuns-Ascent-Straße (Aufstieg der Nonnen-Straße).
Die noch erhaltenen Teile vermitteln den besten Eindruck von dem gewaltigen Lithostrotos-Steinpflasterboden. 1931-37 legte man die etwa 2 m langen, 1,5 m breiten und 0,5 m dicken Kalksteinplatten frei, auf denen noch deutlich die Radspuren der römischen Straße zu erkennen sind; die feinen Querrillen sollten das Ausrutschen der Pferde verhindern. Auf einigen Platten sind Spielfelder eingeritzt, an denen sich die römischen Wachposten der Aelia Capitolina die Zeit vertrieben.

Beachtenswert ist auch der unter dem Lithostrotos liegende Doppelteich. Die ganze Anlage, der sogenannte Struthionteich wurde 1859 entdeckt und ist heute noch in bester Ordnung. Es handelt sich um Auffangbecken aus hellenistischer Zeit. Die Maße sind gewaltig: 52 m lang, 14 m breit und zwischen 9 und 14 m tief (er senkt sich 4-5 m nach Südosten). Der Teich ist mit zwei langgestreckten Tonnengewölben überdeckt. In diesen wurde über kleine Rinnen, die in die Steinquader gehauen sind, Regenwasser für die Wasserversorgung der Festung geleitet. Man kann zu die Zisternen durch ein kleines Gitter am Eingang des Lithostrotos hinabblicken. Beeindruckender ist es aber, wenn man über die nahegelegenen Treppen zum Struthionteich hinabsteigt.

Der Teich wurde erst in der Zeit nach Jesus abgedeckt. Man weiß, daß er im Juni des Jahres 70 noch offen war, weil die Römer, um ihre Belagerungsausrüstung zur Antonia-Festung hinauftransportieren zu können, eine Rampe "durch die Mitte des Teichs namens Struthion bauen mußten" (Josephus, Krieg 5, 467).
Nach Durchschreiten des Ecce Homo-Bogens fällt die Via Dolorosa leicht ab. Ein wenig westlich vom Eingang in das Kloster der Schwestern Zions befindet sich auf der rechten Seite ein griechisch-orthodoxes Kloster.
Im Fußboden des Klosters befinden sich Überreste eines Pflasters, das als von der Antonia-Festung stammend gedeutet wird. Zu erkennen sind kleine Vertiefungen, wo vermutlich die römischen Legionäre ihre Pferde festmachten.

Die Höhlen oder Grotten im Kellergewölbe könnten als Gefängnisse benutzt worden sein. Die griechischen Mönche deuten diese Höhlen als das Gefängnis von Jesus und das Gefängnis von Barabbas, also das sogenannten Prätorium.

* III. (Jesus fällt zum ersten Mal) Die dritte Station wurde im 13. Jh. festgelegt und ist heute durch eine zerbrochene Säule am Kircheneingang sichtbar. Die Kapelle steht auf einem Gelände, das durch armenische Katholiken aus Polen gekauft wurde. Die Kapelle selbst wurden 1946 erbaut und durch Spenden katholischer polnischer Soldaten finanziert. Rechts kann man die Reste des ehemaligen türkischen Bades Haman Al-Sultan sehen. Von diesem türkischen Bad gibt es einen Zugang zur 4. Station, die sich direkt nebenan befindet.

Die Erinnerung an dieses Ereignis beruht auf Legenden. Keine Bibelstelle berichtet von einem Sturz von Jesus, geschweige denn drei Stürze auf dem Weg zum Kreuzigungshügel Golgatha.

* IV. (Jesus begegnet seiner Mutter) Direkt neben der III. Station steht die IV. Die armenisch-katholische Kirche "Notre Dame von Pamosyon" ist diesem legendären Ereignis geweiht. Der Bau steht auf den Ruinen einer byzantinischen Kirche. Im Inneren der Kirche befindet sich ein Mosaik aus dem 6. Jahrhundert, das die Stelle bezeichnet, an der Maria gestanden haben soll, als die Jesus begegnete. Die Kirche der katholischen Armeniern ist eine unierte Kirche, die den Papst als Oberhaupt anerkennt.

* V. (Simon von Kyrene nimmt das Kreuz auf) Die Station wurde im 19. Jh. festgelegt. Die kleine Franziskanerkirche erinnert an das biblische Ereignis, als auf den Weg zur Kreuzigung die Römer den vorübergehenden Simon von Kyrene zwangen, für Jesus den Querbalken des Kreuzes zu tragen.

* VI. (Schweißtuch der Veronika) Die Station liegt auf halbem Weg und wurde im 15. Jh. hier festgelegt. Hier, an dem Ort, wo einst das Haus der Veronika gestanden haben soll, wurde eine melkitisch griechisch-katholische Kirche (Kirche des Jesusgesichtes) errichtet, sowie die Kapelle der "Kleinen Schwestern des Charles Foucoauld". In der griechischen Kirche hängt über dem steinernen Altar ein Kronleuchter. Darunter befinden sich Reste eines byzantinischen Klosters. Auch ist hier noch eine byzantinische Säule zu sehen.

Die Legende berichtet, Veronika habe dem vorbeigehenden Jesus ein Schweißtuch gereicht, um Schweiß und Blut von dessen Gesicht abzuwaschen. Dabei soll sich das Gesicht Jesu auf wunderbare Weise auf dem Schweißtuch als sogenanntes Veronikabild eingeprägt haben.

* VII. (Jesus fällt zum zweiten Mal) Die Suk-Khan-es-Zeit-Straße führt zum sogenannten "Urteilstor" durch das Jesus Christus die Stadt verlassen haben soll, als er nach Golgatha geführt wurde. Doch das Tor stammt vermutlich aus einer späteren Zeit und ist ein Stadttor von Aelia Capitolana (ca. 135 n.Chr.)

Die kleine Kapelle gehört den Franziskanern. Die hier stehende Säule stammt aus byzantinischer Zeit und war ursprünglich Teil einer Kolonnade, die den Cardo umrahmte.

Bis zu Beginn des 17. Jh. endete die Via Dolorosa hier an der 7. Station. Unter dem Einfluß der in Flandern eingebürgerten Kreuzfahrertraditionen wurde die Anzahl der Stationen des Kreuzweges erweitert.

* VIII. (Jesus spricht zu den Frauen) An der Mauer des griechisch-orthodoxen Klosters zum St. Charambalos erinnert ein in die Steinwand gemeißeltes lateinisches Kreuz mit griechischer Inschrift an diese Begebenheit. Die Inschrift bedeutet "Jesus Christus ist Sieger". Die unteren Buchstaben, NI und KA bilden das griechische Wort "nika". Es steht für "Nikanor", den "Sieger". Die Buchstaben IC und XC sind die ersten und letzten Buchstaben des griechischen Worten für Jesus Christus, IHCOYC XPICTOC.

* IX. (Jesus fällt zum dritten Mal) Auf dem Dach der Grabeskirche befindet sich ein koptisches Kloster. Im 18. Jh. wurde am Eingang des Klosters die biblische nicht bezeugte Stelle fixiert, an der Jesus ein drittes Mal unter der Last des Kreuzes gefallen sein soll.

* X. Kapelle der Kleiderverteilung neben dem zugemauerten Eingang zur Grabeskirche.

* XI. römisch-katholische Kapelle neben der Kreuzigungsstelle auf Golgotha in der Grabeskirche.

* XII. Ein Loch unter dem griechisch-orthodoxen Altar bezeichnet die Stelle, in der das Kreuz Jesu stand.

* XIII. Salbungsstein im Bereich des Eingangs der Grabeskirche.

* XIV. das Heilige Grab in der Grabeskirche.

* (XV. römisch-katholische Auferstehungskapelle)


Der biblische Bericht

Mt 27,31ff

31Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine Kleider an und führten ihn ab, um ihn zu kreuzigen.
32 Und als sie hinausgingen, fanden sie einen Menschen aus Kyrene mit Namen Simon; den zwangen sie, dass er ihm sein Kreuz trug.
33 Und als sie an die Stätte kamen mit Namen Golgatha, das heißt: Schädelstätte,
34 gaben sie ihm Wein zu trinken mit Galle vermischt; und als er's schmeckte, wollte er nicht trinken.
35 Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider und warfen das Los darum.
36 Und sie saßen da und bewachten ihn.
37 Und oben über sein Haupt setzten sie eine Aufschrift mit der Ursache seines Todes: Dies ist Jesus, der Juden König.
38 Und da wurden zwei Räuber mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken.

Markus 15,6ff (Luther 84)

Er pflegte ihnen aber zum Fest einen Gefangenen loszugeben, welchen sie erbaten.
7 Es war aber einer, genannt Barabbas, gefangen mit den Aufrührern, die beim Aufruhr einen Mord begangen hatten.
8 Und das Volk ging hinauf und bat, dass er tue, wie er zu tun pflegte.
9 Pilatus aber antwortete ihnen: Wollt ihr, dass ich euch den König der Juden losgebe?
10 Denn er erkannte, dass ihn die Hohenpriester aus Neid überantwortet hatten.
11 Aber die Hohenpriester reizten das Volk auf, dass er ihnen viel lieber den Barabbas losgebe.
12 Pilatus aber fing wiederum an und sprach zu ihnen: Was wollt ihr denn, dass ich tue mit dem, den ihr den König der Juden nennt?
13 Sie schrien abermals: Kreuzige ihn!
14 Pilatus aber sprach zu ihnen: Was hat er denn Böses getan? Aber sie schrien noch viel mehr: Kreuzige ihn!
15 Pilatus aber wollte dem Volk zu Willen sein und gab ihnen Barabbas los und ließ Jesus geißeln und überantwortete ihn, dass er gekreuzigt werde.
16 Die Soldaten aber führten ihn hinein in den Palast, das ist ins Prätorium, und riefen die ganze Abteilung zusammen
17 und zogen ihm einen Purpurmantel an und flochten eine Dornenkrone und setzten sie ihm auf
18 und fingen an, ihn zu grüßen: Gegrüßet seist du, der Juden König!
19 Und sie schlugen ihn mit einem Rohr auf das Haupt und spien ihn an und fielen auf die Knie und huldigten ihm.
20 Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpurmantel aus und zogen ihm seine Kleider an. Und sie führten ihn hinaus, dass sie ihn kreuzigten.
21 Und zwangen einen, der vorüberging, mit Namen Simon von Kyrene, der vom Feld kam, den Vater des Alexander und des Rufus, dass er ihm das Kreuz trage.
22 Und sie brachten ihn zu der Stätte Golgatha, das heißt übersetzt: Schädelstätte.


Lukas 23,26ff

26 Und als sie ihn abführten, ergriffen sie einen Mann, Simon von Kyrene, der vom Feld kam, und legten das Kreuz auf ihn, dass er's Jesus nachtrüge.
27 Es folgte ihm aber eine große Volksmenge und Frauen, die klagten und beweinten ihn.
28 Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: Ihr Töchter von Jerusalem, weint nicht über mich, sondern weint über euch selbst und über eure Kinder.
29 Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in der man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brüste, die nicht genährt haben!
30 Dann werden sie anfangen zu sagen zu den Bergen: Fallt über uns!, und zu den Hügeln: Bedeckt uns!
31 Denn wenn man das tut am grünen Holz, was wird am dürren werden?
32 Es wurden aber auch andere hingeführt, zwei Übeltäter, dass sie mit ihm hingerichtet würden.
33 Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn dort und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken.
34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun! Und sie verteilten seine Kleider und warfen das Los darum.



Grafiken und Bilder



Via Dolorosa - Verlauf der Strecke



Via Dolorosa - nicht vergrößerbar



Via Dolorosa - vergrößerbar



Via Dolorosa 2. Station - vergrößerbar



Via Dolorosa 2. Station - vergrößerbar



Via Dolorosa 2. Station - vergrößerbar



Via Dolorosa 2. Station - vergrößerbar



Via Dolorosa 2. Station - vergrößerbar



Via Dolorosa 2. Station - vergrößerbar



Geißelungskapelle - vergrößerbar



Geißelungskapelle - vergrößerbar



Verurteilungskapelle - vergrößerbar



Verurteilungskapelle - vergrößerbar



Verurteilungskapelle - vergrößerbar



Ecce-Homo-Bogen - vergrößerbar



Ecce-Homo-Bogen - vergrößerbar



Ecce-Homo-Bogen - vergrößerbar



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Prätorium - vergrößerbar



Prätorium - vergrößerbar



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Gefängnis von Barabbas - vergrößerbar



Gefängnis von Barabbas - vergrößerbar



Gefängnis von Jesus - vergrößerbar



Gefängnis von Jesus - vergrößerbar



Via Dolorosa - vergrößerbar



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Ins Netz gesetzt am 13.5.2010; letzte Änderung 10.12.2012

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