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Kritik an der Evolutionstheorie - Literatur - Videos

Bücher zum Thema "Schöpfung oder Evolution?"


Die Evolution läßt sich wissenschaftlich nicht "beweisen", wie man den Lehrsatz des Pythagoras beweisen kann. Sie läßt sich nicht einmal durch Experimente nachvollziehen oder in der Natur beobachten. Deshalb sagte der Evolutionist T. Dobzhansky: "Niemand hat gesehen, daß die Vorfahren des Menschen Menschen hervorbrachten oder daß die Vorfahren des Pferdes sich in unsere heutigen Pferde verwandelten. Wir können diese Umbildungen in unseren Laboratorien nicht noch einmal hervorrufen ...; es sind also keine Tatsachen, die man wahrgenommen hat, sondern Ereignisse, die man aus den wahrgenommenen Tatsachen rekonstruiert hat."

Die darwinistische Deutungstheorie für die Entstehung des Lebens ist sehr anfechtbar. Man kann den Evolutionismus bzw. den Neodarwinismus durch sehr stichhaltige Gegenargumente entkräften, bzw. darauf hinweisen, daß es keine wissenschaftliche (!) Argumente für die Evolution gibt, weil Evolution eben nicht wahrgenonnen werden kann, sondern nur ein Deutungsversuch für die Entstehung der Lebewesen ist. Pikant ist dabei die wissenschaftlich Tatsache (!), daß die experimentelle Genetik gezeigt hat, daß das Genom eines Lebewesens immer unverändert weitergegeben wird (kleine Variationen ausgenommen). Die Genetik kennt nur die Variation innerhalb einer Art oder Gattung. Dieses Wissen macht sich z.B. die sehr aufwendige Tierzucht zunutze. Die Genetik kann kein einziges Experimente vorweisen, das die Theorie eine Gattungswandlung durch Mutation bestätigt. Vielmehr ist die Wissenschaft über das Phänome der "Stasis" innerhalb der Gattungen verwundert. Der Evolutionsbiologe Ernst Walter Mayr (1904-2005) schrieb deshalb: "... Das ist der Grund, warum Phänomene wie evolutionäre Stasis und die Konstanz der Körperbaupläne einer Analyse kaum zugänglich sind." (Das ist Evolution, München: Wilhelm Goldmann Verlag, 2005, S. 332) Und der berühmte Theodosius Dobzhansky, der u.a. durch seine Forschungen an der Fliege bekannt wurde, stellt ganz nüchtern fest: "Im Gegensatz zur Meinung von de Vries ist festzuhalten, daß Mutationen keine neuen Spezies hervorbringen. Die Mutationen von Drosophila bleiben weiter Fliegen und gehören zur selben Spezies Drosophila zu der auch ihre Vorfahren gehörten." (Evolution, Genetics and Man, New York, 1955, S. 83)

Es ist wichtig, die Schwachpunkte der Evolutionstheorie zu kennen, um zu wissen, auf welch tönernen Füßen diese Theorie ruht. Ja noch mehr - man ist berechtigt, deutliche Kritik an der Evolutionstheorie zu üben, denn sie ist eine dogmatische Weltanschauung, ein Deutungsdogma, und nicht das Ergebnis von Beoachtungen in der Natur oder im Labor. Letztendlich ist die Evolutionstheorie nur für solche Menschen glaubwürdig ist, die bereits an die Evolution glauben. Und viele glauben nur deshalb an die Evolution, weil sie eine Abneigung gegen die einzige Alternative ist: die Erschaffung der einzelnen Lebensformen durch einen Schöpfergott.

Als Christen glauben wir, daß Gott die Welt geschaffen hat und zwar so, wie die Bibel es sagt (1.Mose 1 + 2). Die Fakten, die wir heute in der Natur beobachten können, lassen deutlich die Handschrift eines genialen Schöpfers erkennen. Dieser Tatsache wollen wir uns nicht verschließen.

Ich empfehle Ihnen, das Buch von Kutschera "Evolutionsbiologie" (2006 - UTB 8318; ca. 40 Euro) zu lesen. Kutschera ist einer der profiliertesten deutschen Evolutionisten. Achten Sie in dieser Publikation auf die verschiedenen offenen Fragen,die Kutschera z.B. so formuliert: "Die bekannten Gesetze ... der Chemie ... sind somit ausreichend, um im Prinzip die Entstehung der ersten Protozelle erklären zu können, obwohl noch viele Detailfragen zur chemischen Evolution offen sind." (S. 143) Nach der unvoreingenommenen Lektüre diese Standardwerkes über Evolution, werden Sie verstehen, warum der biblische Schöpfungsbericht sehr plausibel ist. Er ist die beste Erklärung für die Entstehung des Lebens auf dieser Erde.



Crashkurs: Schöpfung oder Evolution, Wuppertal: R. Brockhaus-Verlag, 2004, 204 Seiten, ISBN 3-417-24815-9, Euro 12,90 - vergriffen Kevin Logan

Dieses Buch ist als Basisinformation konzipiert, um sich einen ersten Überblick zum Thema Schöpfung oder Evolution zu verschaffen.

Kevin Logan geht in darum, die Knackpunkte der Debatte für Laien verständlich darzustellen. Dabei hinterfragt er kritisch gängige, aber möglicherweise nicht ganz schlüssige Argumente der unterschiedlichen Positionen.

Als Einstieg in das Thema ist diese Publikation sehr zu empfehlen.

Leider ist das Buch vergriffen!


Schuf Gott durch Evolution? Bielefeld: CLV, 1988, 128 Seiten, ISBN 3-89397-124-6 Werner Gitt

Viele wenden sich einer theistischen Lehre der Evolution zu. Der Grund ist einsichtig, denn zu keiner Zeit konnte in der Natur ein Prozeß nachgewiesen werden, bei dem Information in der Materie von selbst enstanden ist. Nach der theistischen Evolutionslehre hat Gott die Evolution angestoßen und ihn in einem Millionen Jahre währenden Prozeß gelenkt.

Als Informatiker setzt sich Werner Gitt mit den Prämissen und Konsequenzen der theistischen Evolutionslehre kritisch auseinander. Gitt macht dabei aufmerksam, daß auch diese Lehre nicht mit der Bibel vereinbar ist.

Ein anspruchsvolles und lohnenswertes Büchlein.



Das biblische Zeugnis der Schöpfung - Filderstadt: Hänssler-Verlag, 1995, 195 Seiten, ISBN 3-7751-0851-3 Werner Gitt

Denken wir über unsere diesseitige Existenz tiefer nach, dann stoßen wir auf drei uralte Menschheitsfragen: Woher kommen wir? Wozu leben wir? Wohin gehen wir?

Für viele Zeitgenossen wurden diese Fragen durch die moderne Naturwissenschaft erschöpfend beantwortet. Der Mensch ist eben ein Produkt der Evolution und der biblischen Schöpfungsbericht ist nichts weiter als reine Mythenerzählung.

Der Informatiker Werner Gitt zeigt dagegen, daß intelligente Menschen sehr wohl dem biblischen Schöpfungsbericht vertrauen können.



Leben - woher? Dillenburg: Christliche Verlagsgesellschaft, 2003, 230 Seiten
ISBN 3-89436-342-8
Reinhard Junker

Das Spannungsfeld Schöpfung/Evolution leicht verständlich dargestellt.

Zielgruppe: Alle an Ursprungsfragen im Zusammenhang mit der Bibel Interessierten, insbesondere Schüler ab ca. 14 Jahren, deren Eltern, Mitarbeiter in Gemeinden, Lehrer usw. Es sind nur geringe Vorkenntnisse erforderlich.


Darwin im Kreuzverhör, Bielefeld: CLV, 2003, 285 Seiten, Euro 8,90 - ISBN 3-89397-952-2 Phillip E. Johnson

Ein Aufsehen erregendes Buch zur Wissenschaflichkeit des Darwinismus, welches im wissenschaftlichen Establishment in Amerika lang anhaltende Diskussionen ausgelöst hat. Es stammt aus der Feder eines Mannes, der auf eine langjährige Erfahrung als Jura-Professor an der University of Berkeley zurückblicken kann, wo er sich auf die Analyse logischer Argumente spezialisiert hat.

Das Buch ist an manchen Stellen etwas langatmig geschrieben und nicht immer leicht lesbar, aber es lohnt sich, den kritischen Anfragen an die Evolutionstheorie zu folgen. Einige der Hauptthesen der Evolution werden minutiös unter die Lupe genommen und als Thesen entlarvt, die wenig mit den beobachten Fakten in der Biologie und den Fossilienfunden übereinstimmen.

Sie werden nach der Lektüre dieser Publikation verstehen, warum die Evolutionstheorie auf ganz wackligen Beinen steht.


Fossilien - stumme Zeugen der vergangenheit, Bielefeld: CLV, 1992 -
ISBN 3-89397-198-X (Euro 3,50)
Duane T. Gish

Ein bestgehütetes Geheimnis wird gelüftet - denn bei der Frage nach der Entstehung des Lebens müssen letztendlich die fossilien Funde die Beweise für oder gegen die Evolution bringen, da kein anderer wissenschaftlicher Beweis die tatsächliche Geschichte der Lebewesen erhellen kann.

Dieses Buch greift die Hochburg der angeblich wissenschaftlichen Beweise für die Evolution an und zerstört ihre zentrale Festung.

Dr. Gish, ein sorgfältiger Wissenschaftler mit tadellosem akademischen Ruf, stellt durch seine Schlußfolgerungen aus der Paläontologie eine Heraussforderung an die intelektuelle Redlichkeit und läßt eine Entscheidung zwischen den unbeweisbaren Thesen der Evolution und den Fakten der "redenden" fossilien Funde unumgänglich werden.


Von Ewigkeit zu Ewigkeit, Dillenburg: Christliche Verlagsgesellschaft, 2001,
560 Seiten, ISBN 3-89436-301-0 (Euro 19,90)
Gian Luca Carigiet

In jahrelangen Studien hat der Autor fast alle wichtigen Gedanken und Argumentationen der vergangenen drei Jahrzehnte in Bezug auf die Kontroverse um Schöpfung und Evolution sowie die Wahrheit der Bibel zusammengetragen. Entstanden ist ein leichtverständliches Kompendium, das zum ersten Mal in nur einem einzigen Werk eine umfassende Orientierung ermöglicht.


Evolution in der Zeitenwende, Filderstadt: Hänssler-Verlag, ISBN 3-7751-0903-X - vergriffen Willem J. Quweneel

Dr. Ouweneel studierte Biologie an der Reichsuniversität Utrecht und promovierte 1970 auf den Gebiet der Entwicklungsbiologie und Genetik. Bis Ende 1976 war er von der Königlichen Niederländischen Akademie der Wissenschaften zur wissenschaftlichen Grundlagenforschung angestellt.

Der Autor beleuchtet in diesem anspruchvollen Buch die Vorgeschichte des modernen Evolutionsmus und die Entstehung des Darwinismus. Er legt den Dogmatismus des Evolutionismus vor und vergleicht ihn mit wissenschaftlichen Ergebnissen und Fakten.

Dr. Ouweneel macht deutlich, daß das Schöpfungsmodell am besten mit den zu beobachtenden Fakten zu deuten ist. Er weist darauf hin, daß sich die Zuverlässigkeit der Bibel gerade auch in bezug auf naturwissenschaftliche Fakten bewährt hat.

Leider ist das Buch vergriffen! Greifen Sie zu, sollte sich Ihnen die Gelegenheit bieten, das Buch antiquarisch zu erwerben. Es ist eine Fundgrube für fundierte Kritik an der Evolutionstheorie.


Fragen an den Anfang, Bielefeld: CLV, 2001, 280 Seiten, ISBN 3-89397-279-X; Euro 7,50 Don Batton (Hg.)

"Während meines 25-jährigen Vortragsdienstes habe ich festgestellt, dass überall dieselben herausfordenden Fragen auftauchen. Damit sie nicht zu Stolpersteinen im Glauben werden, wird hier ausführlich darauf eingegangen. Das Buch ist somit grundlegend für Christen aller Altersgruppen." - Ken Ham, Gründer von ANSWERS IN GENESIS in den USA

In dem Buch FRAGEN AN DEN ANFANG finden Sie Antworten auf die 20 am häufigsten gestellten Fragen über Schöpfung, Evolution und das 1. Buch Mose.

Hier eine Auswahl:
Hat Gott die Welt wirklich in sechs Tagen geschaffen?
Was ist von der C14-Methode zu halten?
Warum können wir in unserem jungen Universum weit entfernte Sterne sehen?
Warum gibt es so viele destruktive Mechanismen bei den Lebewesen?
Woher kam die Frau Kains?
Wie paßten die vielen Tiere in die Arche?
Hatte die Sintflut eine weltweite Ausdehnung?
Woher kam die riesige Wassermenge bei der Sintflut?
Wie haben Süß- und Salzwasserfische bei der Sintflut überlebt?
Wie gelangten die Tiere von der Arche zu so entlegenen Plätzen wie Australien?
Wie konnten aus Noahs Familie die verschiedenen Rassen entstehen?
Was hat es mit der Kontinentaldrift auf sich?
Gab es wirklich Eiszeiten?
Was ist mit den Dinosauriern?


Evolution - Ein kritisches Lehrbuch, Weyel-Verlag, Giessen; Euro 24,90 R. Junker & S. Scherer

Das grundlegende evolutionskritische Lehrbuch! 6. aktualisierte und erweiterte Auflage 2006, 336 S., ca. 450 Abb., ca. 30 Tab. durchgehend farbig, umfangreiches Glossar, Stichwortverzeichnis und Literaturverzeichnis, Festeinband, Großformat 19,5x26

Sehr anspruchsvoll!

Adressaten: Schüler, Studenten,Lehrer und Interessierte

Detaillierte, umfassende Kritik der biologischen Evolutionstheorie; Nachschlagewerk zur biologischen Evolutionskritik; Deutung naturwissenschaftlicher Daten im Rahmen von Schöpfungsmodellen.

Inhaltsverzeichnis: Evolution ein kritisches Lehrbuch © Wort und Wissen


Darwin´s Black Box, Gräfelfing: Resch Verlag, 2007, ISBN 978-3-935197-54-0; Euro 24,90 Michael J. Behe

Prof. Michael J. Behe ist seit 1985 Professor für Biochemie an der Lehigh-Universität und Vertreter des Intelligent Design. Er studierte ferner Chemie an der Drexel University in Philadelphia, wo er 1974 mit einem Bachelor of Science abschloss. 1978 promovierte er an der University of Pennsylva-nia in Biochemie mit einer Forschungsarbeit über Sichelzellenanärmie. 1978-1982 arbeitete er an den National Institutes of Health über die Struktur der DNA. Von 1982-1985 war er Assistenzprofessor für Chemie am Queens College in New York City.

Michael J. Behe unternahm etwas, was noch niemand vor ihm getan hat. Er formulierte eine Kritik der Evolutionstheorie aus der Sicht des Biochemikers.

Behe führt seinen Leser vor, daß es in der Biologie eine Vielzahl von komplexen Modellen gibt, die nicht reduzierbar sind, wie z.B. die körpereigene Immunabwehr, der Blutkreislauf und der Gerinnungsmechnismus. Trotz großer Forschungsanstrengungen kann die Wissenschaft nach wie vor nicht erklären, wie sich diese Systeme durch puren Zufall entwickeln konnten. Dies wertet Behe als Beleg dafür, daß das Universum von einem intelligenten Wesen geschaffen worden sein muß.

Behe selbst zählt sich nicht zum Lager der Kreationisten; er glaubt an ein hohes Alter der Erde und an die Entwicklung der Lebewesen (S. 23).


Who was Adam? - ISBN: 1576835774, ca. $ 20,- Fazale Rana & Hugh Ross

Fazale Rana ist Biochemiker und Vizepräsident des christlichen Forschungsinstituts "Reason to Believe" in Glendora / Kalifornien.

Hugh Ross ist Astronom und arbeitet ebenfalls am Forschungsinstitut "Reason to Believe."

Neue genetische Erkenntnisse widerlegen die These, daß der Mensch vom Affen abstammt. Untersuchungen im Erbmaterial von Menschen und bei Fossilien lassen zu den Schluß kommen, daß es keine biologischen Verbindungen zwischen dem Menschen und menschenähnlichen Vorfahren gebe. Statt dessen mehrten sich die Hinweise, daß die Menschheit erst seit weniger als 100.000 Jahren bestehe.


Evolution: A Theory in Crisis, London: Burnett Books, 1985 Michael Denton

Michael Denton ist Arzt, Molekularbiologe und ehemals Professor am Institut für Biochemie an der Universität von Otago/Neuseeland. Denton weist darauf hin, daß die molekularen Forschungsergebnisse die Evolution nicht unterstüzten. Eine Aufwärtsentwicklung der Lebewesen hat nie stattgefunden.

Zitat: "Im molekularem Niveau ist jede Klasse der Lebewesen einzigartig, verschieden und mit den anderen nicht in Verbindung stehend. Deshalb haben die Moleküle, genauso wie die Fossilien, gezeigt, dass die von den evolutionistischen Biologen seit langer Zeit gesuchten theoretischen Verbindungsglieder nicht existieren... Im molekularem Niveau ist kein einziger Organismus von dem anderem abstammend oder auch primitiver oder weiter entwickelter... Wenn diese molekularen Beweise vor einem Jahrhundert existiert hätten ... dann wäre der Gedanke für organische Evolution bestimmt niemals aufgegriffen worden sein." (Seite 290f)


Was Darwin nicht wissen konnte (VHS/DVD) Fritz Poppenberg

"Was Darwin nicht wissen konnte" so hat Prof. Dr. Siegfried Scherer seinen Vortrag über den Streit um die Entstehung des Lebens genannt. Das gleichnamige Video und DVD eröffnet eine Reihe von Vorträgen und Diskussionen mit namhaften Forschern, die Kritik an der Darwinschen Evolutionstheorie üben.

Prof. Dr. Siegfried Scherer kommt in seinem Vortrag zu dem Ergebnis, dass die entscheidenden Fragen auch 150 Jahre nach Darwin ungelöst sind.



Gott würfelt nicht (VHS/DVD) Fritz Poppenberg

Eine kritische Betrachtung des geschichtlichen Werdegangs der Darwinschen Theorie erhärtet den Verdacht, dass die Evolutionstheorie keine naturwissenschaftliche Theorie ist, sondern ein pseudowissenschaftliches Gebilde, das als Grundlage materialistischer Weltanschauung bis heute benötigt wird.





Evolutionsbiologie (UTB 8318) 2. Auflage, 2006 - Euro 39,90 Ulrich Kutschera

Ein Standardwerk zum Thema Evolution. Der Kauf lohnt in jedem Fall. Kutschera gelingt es, in guter, verständlicher und leicht zu lesender Form die Grundzüge der Evolution und der Evolutionstheorie vorzustellen. In den einzelnen Kapiteln deckt er eine breite Palette an Themen ab, die die Evolution darstellen und erklären.

Man hätte sich an etlichen Stellen mehr Quellenangaben gewünscht. Eine Reihe von Behauptungen stehen im Raum, die aber nicht durch Literaturangaben belegt sind. Z.B. "Alle Lebewesen, die je auf der Erde gelebt haben, stammen von einigen primitiven Urform ab. Dieser Gedanke konnte inbesondere durch die moderne Molekularbiologie in vollen Umfang bestätigt werden" (S. 82) Gerne würde man hier in der einschlägigen Literatur weiter forschen, um die Gültigkeit dieser These zu überprüfen.

Der Autor wendet sich in den Kapiteln 10 und 11 dem Thema "Evolution und Kreation" zu. Er geht auf die Haupteinwände gegen die Evolution ein und bringt seine Gegenargumente. Allerdings sind seine Argumente gegen die Kreationisten ein Flop. Man gewinnt den Eindruck, daß Kutschera händeringend nach jedem gedanklichem Strohhalm gereift, der ihm gegen die Schöpfungslehre Schützenhilfe leisten könnte. Die Publikation schließt mit dem Epilog: Evolution, christlicher Glaube und Ethik.

Kutschera ist davon überzeugt, daß es zur Evolutionstheorie keine Alternative gibt. Sie ist für ihn der einzige plausible Mechanismus zur kausalen (naturalistischen) Erklärung der Stammesentwicklung der Organismen der Erde (S. 258). Selbstkritisch gesteht er aber ein: "Es soll abschließend ausdrücklich hervorgehoben werden, dass viele Fragen zu den molekularen Mechanismen der Evolution noch offen sind. Diese zentrale Problematik wird jedoch weltweit mit großen Aufwand erforscht und schrittweise einer Lösung nähergebracht." (S. 83). Wie zuversichtlich er in die Zukunft schaut, bringt dieser Satz zum Ausdruck: "Wir können davon ausgehen, daß auch dieses große Geheimnis der Evolutionsbiologie (d.h. die Entstehung des Lebens) irgendwann einmal entschlüsselt werden wird" (S. 142). Das ist doch aber das Eingeständnis, daß man auf die wichtigste Frage der Evolutionstheorie, nämlich der Entstehung des Lebens bisher keine Antwort hat. Und trotzdem ist die Evolution für Kutschera eine Tatsache.

Dieses Buch wird Ihnen helfen, zu verstehen, warum die Evolution und die Evolutionstheorie auf tönernen Füßen stehen. Die angeblichen Fakten, die für Evolutionstheorie sprechen, sind nur zweckmäßige Deutungen im Rahmen eines naturalistischen Weltbildes, das Gott bewußt ausklammert. Von Beweisen für Evolution kann nach der Lektüre dieses Buches nicht die Rede sein. Lesen Sie aufmerksam ab "2.6 Die klassischen Evolutionsbeweise". Es wird Ihnen nicht entgehen, daß sich Kutschera forwährend im Kreis dreht. Er behauptet es gäbe eine Evolution und diese Behauptung ist gleichzeitig der Beweis (Zitat: "Zusammenfassend zeigen diese Dokumente, daß die rezenten Organismen nur als historisch gewordene Endstufen eines Jahrmillionen langen Entwicklungsprozesses verstanden werden können." Dabei gilt es doch, diese Behauptung zu beweisen!) Man ist erstaunt, daß Kutschera trotz all der offenen Fragen, die die Evolution aufwirft, keine andere Deutung der Entstehung des Lebens (z.B. durch Schöpfung) gelten läßt.

Eine Stellungnahme zu: "Neuauflage der 'Evolutionsbiologie' von U. Kutschera" © www.evolutionsbiologen.de

Eine kurze Rezension von Daniel C. Dreesmann Evolution - Wissenschaft statt Schöpfungsglauben © www.wissenschaft-online.de (Dreesmann ist u.a für die guten Argumente gegen den Krationismus dankbar. Ich sehe das anders: Die Argumente sind ein Papiertiger. Aber urteilen Sie selbst und versuchen Sie einmal mit diesen Argumenten gegen einen geschulten Kreationisten anzutreten.)




Der blinde Uhrmacher - Warum die Erkenntnisse der Evolutionstheorie zeigen, daß das Universum nicht durch Design entstanden ist, dtv, Mai 2008, Euro 9,90

Gipfel des Unwahrscheinlichen - Wunder der Evolution, RoRoRo 60932, Rowohl 2009, Euro 9,90
Richard Dawkins

Diese beiden Bücher sollten Sie unbedingt lesen, wenn Sie Freude an modernen wissenschaftlichen Märchen haben.

Mit viel Charme führt die Dawkins in die faszinierende Welt der Lebewesen ein und stellt Ihnen die Wunderwerke der lebenden Organismen vor (die sogenannten "Wunder der Evolution").

Wenn Sie der Meinung sein sollten, diese Wunder seien zweifelsfrei Werke eines Schöpfungergottes, dann werden Sie eines besseren belehrt. Sie täuschen sich nämlich. Sie werden in diesen Büchern lernen: Es gibt keinen Schöpfergott - es ist alles durch wunderbare zufällige Mutationen und Selektionen entstanden. Auch wenn es noch so unwahrscheinlich klingt. Alle "Wunder der Evolution" sind nur das Ergebnis des Zufalls bzw. das Gebilde eines blinden Uhrmachers.

Rein vernünftige Überlegungen führen zu dem Ergebnis, daß es so gewesen ist. Wissenschaftliche Beweise sind dafür gar nicht nötig - sondern nur ein geschärftes Denken. Darüber hinaus führen rationalen Überlegungen dazu, daß vieles in der Natur in Windeseile geschehen sein muß.

Augen z.B. entstehen in der Evolution leicht, schnell und beim geringsten Anlaß. Sie haben sich mindestens 40x unabhängig voneinander entwickelt (Gipfel:214)! Innerhalb von höchstens 500.000 Jahren kann sich ein Auge aus den Nichts entwickeln (Gipfel:190)! Aber ich will nicht vorgreifen. Lesen Sie selbst über die faszinierende Allmacht der Natur und des Zufalls.

Wenn sich unser Leben auch durch blinde Zufälle immer gleich in die richtige Richtung bewegen würden! Wir würden hoffnungsvoller in die Zukunft blicken und uns dessen gewiß sein: Es wird immer alles besser - gerade so, wie wir es brauchen. Gut zu wissen, daß es einst so geschehen ist - vielleicht wiederholen sich diese Wunder zu unseren Lebzeiten, damit Märchen eines Tages doch noch Realität werden.



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Ins Netz gesetzt am 22.12.2005; letzte Änderung: am 26.06.2013

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