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Das "äthiopisch-orthodoxe Patriarchat" in Jerusalem
Sehenswürdigkeiten in der Jerusalemer Altstadt
Die Bilder sind vergrößerbar.
Kurze Information
Das äthiopisch-orthodoxe Patriarchat in Jerusalem besteht seit 1951.
Ausführliche Information
Das Verwaltungszentrum der äthiopisch-orthodoxen Kirche
In der Äthiopisches Kloster-Straße im christlichen Altstadtviertel von Jerusalem befindet sich die Residenz des äthiopischen Patriarchen von Jerusalem.
Das Gebäude wurde 1876 den Abessiniern überlassen, aber erst 1891 bezogen. Hier befindet sich heute die Verwaltung der äthiopischen Kirche und eine dem Heiligen Philipp gewidmete Kirche.
Die äthiopisch-orthodoxe Kirche
Bereits im vierten Jahrhundert erwähnte Hieronymus äthiopische Mönche und Pilger in Jerusalem.
Im 14. Jahrhundert erwarben die Äthiopier bestimmte Privilegien und Rechte an den Heiligen Stätten in Israel, besonders in der Grabeskirche. Allerdings litt die Kirche anschließend sowohl durch die politischen Umständen im Land als auch in Äthiopien selbst. Besonders tragisch war der verheerende Dschihad unter der Leitung eines somalischen Emirs in den 1530er Jahren. Diese führt zu Krankheit und Armut in der Jerusalem-Gemeinschaft und die meisten ihrer Rechte und Liegenschaften gingen verloren.
Im 19. Jahrhundert versuchte die äthiopische Regierung, die alten Privilegien wiederzuerlangen und sie baute mehrere neue Gebäude für die äthiopische Gemeinschaft außerhalb der Altstadtmauern.
So wurde in der Äthiopischen Straße in den Jahren 1888 bis 1901 das eigene Areal bebaut. Im Mittelpunkt steht die Kirche, um sie herum stehen die Wohnhäuser der Mönche und Nonnen.
1928 wurde durch die Herrscherin Zwäditu in der Prophetenstraße ein große Gebäude errichtet, das als äthiopisches Konsulat diente und auch als Wohngebäude für in Jerusalem arbeitende Äthiopier.
Es wurde noch weitere Gebäude von der äthiopischen Gemeinschaft errichtet oder gekauft, die heute jedoch von anderen Institutionen genutzt werden.
Die äthiopische Kirche ist in Jerusalem durch einen Erzbischof unter Aufsicht des Äthiopischen Patriarchats vertreten. Die Kirche feiert ihre Liturgie und Rituale in Ge'ez, einer alten rein semitischen Sprache. Der äthiopischen Kirche dient heute einer lebendige äthiopischen Gemeinschaft, von denen viele als Gastarbeiter oder als Einwanderer nach Israel gekommen sind. Sie stehen in Beziehung zu den jüdischen Äthiopiern, die in den 1990er Jahren zu Zehntausende nach Israel kamen.
Nach etlichen Jahrzehnten der Bemühungen, vor allem seitens Kaiser Haile Sellassie (1930-74), wurde die äthiopischen Kirche von Alexandrien unabhängig (ebenso wie die Balkan-Kirchen im 19. Jahrhundert ihre Unabhängigkeit aus Konstantinopel erreichten) und hat seit 1951 ihren eigenen Patriarchen.
In Jerusalem ist die Beziehung der äthiopischen und der koptischen Kirche sehr belastet. Das liegt an dem Konflikt zwischen den Äthiopiern und den Kopten bezüglich des Eigentums an Teilen des Klosters Deir as-Sultan, das sich direkt über der Grabeskirche befindet. In diesem Kloster leben äthiopische Mönche in sehr bescheidenen Räumen.
Adresse:
19 Ethiopian Monastery St. (in der Nähe der 8. Station der Via Dolorosa),
P.O.B. 19025
9119001 Jerusalem / Israel
Tel: +972 (0)2-6282848, Fax: +972 (0)2-6264189
Tel: +972 (0)2-6286871 (office of the Archbishop)
E-Mail: Mail to the Office
Bilder des "äthiopisch-orthodoxen Patriarchats" in der Jerusalemer Altstadt
Lageskizze des äthiopisch-ortjodoxen Patriarchats im christlichen Altstadtviertel
© 2022 www.theologische-links.de
Das äthiopische Patriarchat im christlichen Altstadtviertel - die Klosteranlage
© 2015 www.theologische-links.de
Das äthiopische Patriarchat im christlichen Altstadtviertel - die Klosteranlage
© 2015 www.theologische-links.de
Das äthiopische Patriarchat im christlichen Altstadtviertel - die Klosteranlage
© 2015 www.theologische-links.de
Das äthiopische Patriarchat im christlichen Altstadtviertel - die Klosteranlage
© 2015 www.theologische-links.de
Das äthiopische Patriarchat im christlichen Altstadtviertel - die Klosteranlage
© 2015 www.theologische-links.de
Weitere Informationen im Internet:
Armenier, Kopten, Äthiopier und Syrer - Die alten Kirchen © www.einzigartiges-israel.de
50 Jahre Autokephalie der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche 1959-2009 © www.aethiopisch-orthodoxe-kirche-deutschland.de
Die Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo Kirche © www.cremisan.de
Äthiopisch-Orthodoxe Kirche © www.pro-oriente.at
Ethiopian orthodox in Jerusalem © ethiopianorthodox.org
Africa in Jerusalem - the Ethiopian Church © mfa.gov.il
Abuna Mettias neuer äthiopisch-orthodoxer Patriarch © religion.orf.at 1.3.2013
Koptischer Patriarch Tawadros II. trifft mit Papst Franziskus zusammen © www.pro-oriente.at
Wiener Christologische Formel © www.pro-oriente.at
Die "Wiener Christologische Formel" ist ein Bekenntnis in dem die katholische und orientalisch-orthodoxe Kirche ihren Christus-Glauben als übereinstimmend erkennen kann.
Mit der Konsens-Erklärung von 1973 wurden die gegenseitigen Verurteilungen als Häretiker beendet.
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Copyright (C) 2016 by www.theologische-links.de
Dieses Papier ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt.
URL: http://www.theologische-links.de/downloads/israel/jerusalem_aethiopisches-patriarchat.html
Ins Netz gesetzt am 21.06.2016; letzte Änderung am 18.02.2022
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